Sandip sah mich ganz gelassen an und bemerkte: »Es sind sechstausend.«

»Wozu brauchen wir soviel, Sandip Babu?« rief Amulja. »Dreitausendfünfhundert ist alles, was wir für unsre Arbeit nötig haben.«

»Wir brauchen nicht nur Geld zu diesem einen Zweck«, erwiderte Sandip. »Wir werden alles brauchen, was wir bekommen können.«

»Das mag sein«, sagte Amulja. »Aber für die Zukunft übernehme ich es, Ihnen alles zu schaffen, was Sie brauchen. Von diesem geben Sie, bitte, die übrigen zweitausendfünfhundert der Maharani zurück, Sandip Babu!«

Sandip sah mich fragend an.

»Nein, nein«, rief ich aus. »Ich rühre dies Geld nie wieder an. Machen Sie damit, was Sie wollen!«

Sandip sah Amulja an. »Kann der Mann je geben, wie die Frau geben kann?« sagte er.

»Sie sind Göttinnen!« stimmte Amulja begeistert zu.

»Wir Männer können höchstens das geben, was wir durch unsre Kraft erringen«, fuhr Sandip fort. »Aber die Frauen geben sich selbst. Aus ihrem eignen Leib gebären sie, mit ihrem eignen Leib nähren sie. Solche Gaben sind die einzig wahren Gaben.« Dann wandte er sich zu mir. »Königin,« sagte er, »wenn das, was Sie uns gegeben haben, nur Geld wäre, so hätte ich es nicht angerührt. Aber Sie haben uns das gegeben, was Ihnen mehr bedeutet als das Leben selbst.«