»Es ist alles ganz schön und gut, Bruder, wenn du über diese Drohbriefe lachst«, sagte sie. »Aber mich beunruhigen sie doch sehr. Hast du das Geld, das du mir gabst, auf die Bank nach Kalkutta geschickt?«

»Nein, ich habe noch keine Zeit gehabt, es zu besorgen«, erwiderte mein Gatte.

»Du bist so sorglos, lieber Bruder, du solltest lieber vorsichtig sein...«

»Aber es ist im Ankleidezimmer da drinnen, in dem eisernen Geldschrank«, sagte mein Gatte mit einem beruhigenden Lächeln.

»Wenn sie aber da hineinkommen? Man kann nie wissen!«

»Wenn sie bis dahin kommen, so können sie ebenso gut dich auch forttragen!«

»Hab' keine Angst, an meiner armen Person vergreift sich niemand. Der wahre Anziehungspunkt ist in deinem Zimmer! Aber Scherz beiseite, du solltest es nicht wagen, Geld so im Zimmer aufzubewahren.«

»In ein paar Tagen werden die Regierungseinkünfte nach Kalkutta gebracht. Dann schicke ich das Geld unter demselben Schutz zur Bank.«

»Gut. Aber vergiß es nur nicht ganz, du bist so zerstreut.«

»Selbst wenn das Geld verloren ginge, solange es in meinem Zimmer ist, würde der Verlust doch nicht dich treffen, Schwester Rani.«