Ich verließ das Zimmer. Als ich über die Veranda nach den innern Gemächern ging, stand Amulja plötzlich vor mir.
»Fürchten Sie nichts, Schwester Rani«, sagte er. »Ich reise heute abend und werde nicht erfolglos zurückkehren.«
»Amulja,« sagte ich, ihm fest in sein von jugendlichem Eifer glühendes Antlitz blickend, »ich fürchte nichts für mich, doch möge es nie dahin kommen, daß ich nichts mehr für dich zu fürchten brauche.«
Amulja wandte sich, um fortzugehen, doch bevor er mir aus den Augen war, rief ich ihn zurück und fragte: »Hast du eine Mutter, Amulja?«
»Ja.«
»Und eine Schwester?«
»Nein, ich bin das einzige Kind meiner Mutter. Mein Vater starb, als ich noch ganz klein war.«
»Dann geh zurück zu deiner Mutter, Amulja!«
»Aber, Schwester Rani, jetzt habe ich beides, Mutter und Schwester.«