Er streichelte zärtlich meinen Kopf. So empfing ich seinen Segen. Nun werde ich morgen die Buße der öffentlichen Demütigung auf mich nehmen können und sie mit geläutertem Herzen als Sühnopfer zu den Füßen meines Gottes niederlegen.
Aber was meine Seele bedrückt, ist der Gedanke, daß die festlichen Flöten, die vor neun Jahren bei meiner Hochzeit erklangen und mich in diesem Hause willkommen hießen, mir nie in diesem Leben mehr erklingen werden. Welche Buße gäbe es, die hart genug wäre, um mich noch einmal als die für ihren Gatten geschmückte Braut auf denselben bräutlichen Sitz zu erheben? Wieviel Jahre, wieviel Zeitalter, wieviel Weltalter müssen vergehen, bis ich den Weg zurückfinde zu dem Platz, wo ich vor neun Jahren stand?
Gott kann neue Dinge schaffen, aber hat selbst er die Macht, das neu zu schaffen, was sich selbst zerstört hat?
Fußnoten:
[38] Zitat aus der Nationalhymne Bande Mataram.
[39] Rudra, »der Furchtbare« (eig. wohl »der Brüllende«), der ursprüngliche Name Schivas (so im Veda).
[40] Leckerbissen, die als Festgeschenk geboten werden, müssen von der Dame des Hauses selbst zubereitet sein.
[41] Indischer Monat, etwa von Mitte Jan. bis Mitte Febr.