»Was veranlaßte dich zu diesem Streich, Amulja?« fragte ich.

»Ich hatte einen sehr gewichtigen Grund, Maharadscha«, erwiderte er.

»Aber warum versuchtest du denn, das Geld zurückzugeben?«

»Rufen Sie sie, auf deren Befehl ich es tat! In ihrer Gegenwart werde ich alles bekennen.«

»Und wer ist ›sie‹?«

»Meine Schwester, die Tschota Rani!«

Ich ließ Bimala rufen. Sie kam zögernd, barfuß, den Kopf in einen weißen Schal gehüllt. Ich hatte meine Bima nie so gesehen. Es war, als ob sie sich in Morgenlicht gehüllt hätte.

Amulja warf sich vor ihr nieder und berührte ehrfurchtsvoll ihre Füße. Als er sich dann erhob, sagte er: »Ihr Befehl ist ausgeführt, Schwester. Das Geld ist zurückgegeben.«

»Du hast mich gerettet, mein kleiner Bruder«, sagte Bima.

»Ich habe immer Ihr Bild vor Augen gehabt und keine einzige Lüge gesagt«, fuhr Amulja fort. »Mein Losungswort Bande Mataram habe ich zu Ihren Füßen auf immer von mir geworfen. Ich habe auch schon meine Belohnung bekommen, Ihren prasad, sobald ich in den Palast kam.«