[16] Im Hindu-Kalender als Unglückstag bezeichnet.

[17] Der letzte bedeutende Sanskrit-Dichter, der im 12. Jahrhundert in Bengalen lebte; Verfasser des Gitagovinda, einer Art lyrischen Dramas, das die Liebe des Gottes Krischna (= Vischnu) und der Hirtin Radha in glühenden Farben schildert, aber von den Anhängern der Vischnu-Religion in mystisch allegorischem Sinne verstanden wird. (Übers.)

[18] Die Bhagavad-Gîtâ (»Gesang des Erhabenen«), eine der berühmtesten indischen Dichtungen, ein religiös-philosophisches Lehrgedicht, das als Episode dem großen Epos Mahâbhârata eingelegt ist. (Übers.)


VIERTES KAPITEL

NIKHILS ERZÄHLUNG

III

Ich habe mich nie viel mit mir selbst beschäftigt. Jetzt aber versuche ich oft, Abstand von mir zu nehmen, um mich zu sehen, wie Bima mich sieht. Was für ein Bild trübseliger Feierlichkeit bietet doch ein Mensch wie ich, der die Dinge immer zu ernst nimmt.

Es ist ganz gewiß besser, die Sorgen wegzulachen, als die Welt mit Tränen zu überschwemmen. Nur so kann die Welt wirklich weitergehen. Wir genießen unsere Speise und unsern Schlaf nur, weil wir die Sorgen, die überall, zu Hause und draußen, auf uns warten, wie leere Schatten verscheuchen können. Wenn wir sie nur einen Augenblick ernst nehmen, wo würde da unser Appetit und unser Schlaf bleiben?