„So setze dich auf diesen Teppich“, sagte Dschagannath.
„Warum?“
„Weil dir Pudscha erwiesen werden muß.“
„Aber wozu?“ fragte der Knabe bestürzt.
„Das ist so die Vorschrift.“
Der Knabe hockte auf dem Teppich nieder, wie ihm gesagt war. Dschagannath bestrich seine Stirn mit Sandelpaste, machte ihm ein rotes Mal zwischen die Augenbrauen, legte ihm einen Blumenkranz um den Nacken und begann, Zaubersprüche herzusagen.
Dem armen Nitai war sehr bang zumute, als er so dasaß wie ein Gott und die Zaubersprüche anhörte. „Großvater“, flüsterte er.
Aber Dschagannath antwortete nicht, sondern fuhr fort, seine Zaubersprüche zu murmeln.
Zum Schluß schleppte er mit großer Mühe die Krüge, einen nach dem andern, vor den Knaben hin und ließ ihn das folgende Gelübde nachsprechen:
„Ich verspreche feierlich, daß ich diesen ganzen Schatz Gokul Tschandra Kundu, dem Sohn Brindaban Kundus, dem Enkel Dschagannath Kundus, übergeben werde, oder dem Sohn oder Enkel oder Urenkel des genannten Gokul Tschandra Kundu oder irgendeinem seiner Nachkommen oder rechtmäßigen Erben.“