Der Postmeister sagte: „Ich reise morgen fort, Ratan.“
„Wohin reisen Sie, Dada?“
„Ich reise nach Hause.“
„Wann kommen Sie zurück?“
„Ich komme nicht zurück.“
Ratan fragte nicht weiter. Der Postmeister erzählte ihr von selbst, daß sein Gesuch um Versetzung abschlägig beschieden sei, und daß er nun seinen Posten aufgegeben habe und nach Hause wolle.
Lange sprach keiner von beiden ein Wort. Die Lampe brannte trübe weiter, und durch ein Loch in einer Ecke des Daches tropfte das Wasser gleichmäßig in ein irdenes Gefäß, das darunter auf dem Boden stand.
Nach einer Weile stand Ratan auf und ging in die Küche, um das Abendessen zu bereiten; aber sie wurde nicht so schnell damit fertig wie sonst. Viele neue Gedanken stürmten auf ihr kleines Hirn ein. Als der Postmeister sein Abendessen beendet hatte, fragte das Mädchen ihn plötzlich: „Dada, werden Sie mich mit nach Hause nehmen?“
Der Postmeister lachte. „Was für ein Einfall!“ sagte er; aber es schien ihm überflüssig, dem Mädchen zu erklären, was denn so Lächerliches dabei sei.
Die ganze Nacht, im Wachen und im Traum, verfolgte sie des Postmeisters lachende Antwort: „Was für ein Einfall!“