„Du hast mich nie gefragt, wie ich eigentlich zu Helene ....“

Holzer weicht ihm aus, gereizt: „Aber das geht mich ja gar nichts an ...“

Bang lächelt: „Mag sein. Ich möchte trotzdem weiter erzählen ...“

Holzer wirft sich auf das Sofa, dass alle Federn krachen. Der kreischende Misston liegt eine Weile in der Luft.

Ernst Bang vertieft sich wieder in die Betrachtung seines linken Schuhes und erzählt:

„An jenem Abend also hab' ich Euch alle zu mir gebeten, um so eine Art Verlobung zu feiern ....“

Die Federn des Sofas werden unruhig.

„Es war mir nämlich klar geworden, dass es doch etwas Anderes ist als einfach Kameradschaft, was mich an Helene band. Ich ging also mit mir zu Rate und beschloss, sie zu heiraten. Ich übersah nicht die Schwierigkeiten, welche meine Familie mir bereiten würde; ich vergass nicht, dass ich meine Karrière durch diesen Schritt beschränkte. Ich rechnete mit diesen Dingen, also waren sie kein Hindernis. Aber im letzten Augenblick, eine halbe Stunde ehe Du damals bei mir eintratest ...“

Ein Ruck in den Polstern des Sofas.

Bang sieht hin, aber Holzer liegt ganz ruhig, und Bang vollendet also: – „Da zeigte sich ein Hindernis, das ich nicht erwartet hatte.“