k. Spinatkräuter, (Oleraceen), z.B. der „mii-makole“ (Rumex acetosa) und „aweóweó“ (Chenopodium Sandwichium), das ähnlich dem Chenopodium ambrosioides (Mexiko), wurde von dem „Kahuna“ gegen Hämorrhoiden, bei Verwundungen gebraucht. Die geweichten Blätter derselben stillen das Blut. Als Thee wirken sie purgirend. Der Stand der Pflanze ist namentlich am Strande. — Der Rhabarber, (Rheum palmatum und compactum) — und viele andere Arten von Spinatkräutern sind vorhanden.

(B) Verwachsenblätterige Dikotyledonen — (Sympetalae.)

a. Grasnelken, (Plumbagines) sollen vorhanden sein.

b. Priemelblüthige, (Petalanthae) sind vorhanden, z. B. Maba ebenus, die Primula officinalis und andere.

c. Haiden, (Bicornes) sollen vorhanden sein.

d. Röhrenblumige, (Tubiflorae) z. B. der Tabak, (Nicotiana tabaccum) in vortrefflichen Sorten einheimischer und importirter Arten. — Capsicum annum, der spanische Pfeffer, wurde vom „Kahuna“ zur Blutstillung gebraucht, indem die Blätter und Wurzeln desselben mit Eucalyptus-Blättern zusammen aufgeweicht, als Compressen dienen. Der „Kowali“ (Ipomea pescaprae) dessen lange Stengel als sehr festes Bindematerial von den Hawaiiern gebraucht werden. Den Dampf von der erhitzten Pflanze brauchte der „Kahuna“ als Heilmittel gegen das Fieber und zur Heilung von Wunden resp. als Dampfbad. — Der „pohuéhué“ (Ipomea purga), dessen Extract aus den Wurzeln, als günstiger Gebrauch gegen Augenentzündungen benutzt wurde; dessen geweichte und dann gekochte Blätter verwandte der „Kahuna“ als Umschläge und auch innerlich bei Frauenkrankheiten, namentlich der prolapsis uteris. Die beiden letztgenannten Windengewächse brauchte der „Kahuna“ als purgirendes Mittel, indem er die Blätter und Wurzeln derselben zerstossen dem Kranken eingab. Zu bemerken ist, dass dieses Mittel, so auch die vorhergehenden die Indianer Mexiko’s in vollständig gleicher Weise gebrauchen. — Die Convolvulus batatae wird als Batate oder süsse Kartoffel genossen. — Die Convolvulus scamonia ziert reichhaltig und schön blühend die Gegend und den Strand.

e. Drehblütige, (Contortae), z. B. Strychningewächse als Baum und Strauch, deren Gift der „Kahuna“ als Heilmittel und zu Vergiftungen brauchte. — Jasmingewächse existiren als Baum und Strauch ungemein zahlreich. Der „Williwilli“ (Erithraea monosperma), dessen zerstossene Rinde gemischt mit zerstossenen Wurzeln des „Kowali“ (Ipomea pescaprae) der „Kahuna“ gegen die Geburtswehen der Frauen und als purgirendes Mittel gebrauchte.

f. Maskirtblumige (Personatae) sind mir unbewusst.

g. Nüsschentragende, (Nuciliferae), z. B. der Teak (tectonia), als Baum selten, als Strauch zahlreich vorhanden. —

h. Geissblattartige, (Caprifoliae), sehr manigfaltig als Bisamkräuter in den Weideflächen. Rubiaceen, als Kaffeebaum, Krapp- und Labkräuter sind höchst manigfaltig.