Gestern weint ich in den Schoß des Glückes:
Ach, mir fehlt die Sonne deines Blickes!
Laß mich, laß mich deine stolzen süßen
Goldnen Augen einmal noch genießen,
Daß ich froh die Blicke wieder wende
Auf den Tanz der Weltallsgegenstände,
Und das Glöckchen wieder höre klingen
Lieblich in den bunten Erdendingen.
Da erblickt ich in der großen Ferne
Eine Wiese voller Blumensterne,
Überrieselt von der Sonne Röte,
Bienenübersummt wie Hauch der Flöte,
Und das Glück sprach: Sieh, so wirst du liegen
Und dich an zwei traute Lippen schmiegen.
Aber einst, nach langen Sommertagen – – –
Und da schwieg es, wollte nichts mehr sagen.
O blühende Heide, welken wirst du müssen!
Du Sternenantlitz, mußt du auch vergehn?
Es gäb ein andres Glück als dich zu küssen,
Und andre Wünsche als dich anzusehn?
Ihr Seelenaugen, warmes Licht der Liebe,
Erlöschen sollt ihr? nie mehr widerspiegeln
Die goldne Bläue über diesen Hügeln?
Du wärst dahin, und Erd und Himmel bliebe?