„Nein!“ stemmte sie die Arme auf. I zum Donner, da sollte doch gleich —
„Kiek!“ kams abermals von der Haustür her; „Respekt scheint sie nicht viel zu haben.“
„Braucht sie auch nicht! Verlange ich nicht! Ich schlage meine Kinder nicht!“ Verdammt: wie war das aus ihm herausgeplatzt? Hätt er das Balg blos nicht mitgebracht!
„Nna“, knurrte der Alte mit Seelenruhe: „die Köter fressen ja dicke Milch auch ganz gern. Komm, Lotte“ — pfiff er der Dachshündin, die sich eben durch den Zaun schlängelte. Was war der Jöhre blos aus einmal so hinterrücks in den Kopf gekrochen?!
„Komm mal her, mein Schäfchen,“ legte sich jetzt die Mutter ins Mittel und lächelte. Der Alte streichelte die Hündin, die bereits in der fetten Sahne schleckte. „Komm, mein Schäfchen; komm her zu mir.“
„Will aber nich!“ bockte sie erst recht, die Finger um den Tischrand klammernd. Jetzt riß ihm aber bald die Geduld!
„Na, Herzchen,“ lockte die Mutter wieder: „wirst doch nicht wieder wunderlich sein?“
Ah: am Nachmittag also auch schon?! Was sollte der Alte denn von ihm denken!
„Vater haut nich“ — stemmte sie sich noch fester.