„Verlassen Sie dieses Haus, Forest,“ befahl Robert Fest. „Ich hege keinen Groll gegen Sie. Wenn Sie aber meinen Weg kreuzen, werden Sie die Folgen zu tragen haben.“

„So lange ich lebe, sollen Sie in diesem Hause und an diesem alten Manne nicht zum Mörder werden,“ entgegnete Forest. „Sie sollten sich schämen, Fest! Ihr Benehmen ist eines Mannes von Ehre ganz unwürdig.“

„Schweig, du Narr,“ schrie Fest wütend. „Der heuchlerische Schurke Leete hat das Volk lange genug geknechtet. Er muß sterben und wenn du dich nicht aus dem Wege machst, wirst du mit ihm zur Hölle fahren.“

Ein Zorn, wie ich ihn nie zuvor empfunden, riß mich hin.

„Was hat dieser alte Mann gethan, um deinen Blutdurst zu erregen, du gemeiner, grausamer Feigling,“ rief ich, auf Fest zuspringend, um ihm mein Messer in die Brust zu stoßen. Aber ein Dutzend Fäuste entwaffnete mich, während Fest befahl:

„Steckt den Jubelgreis in einen Sack und werft ihn in den Hafen. Obschon ich in den Augen des Professors kein Mann von Ehre bin, halte ich doch mein Wort und ich habe dem ausgegrabenen Gespenst versprochen, daß ich es wie einen jungen Hund ersäufen würde, wenn er mir wieder zwischen die Beine läuft.“

Er erhob seine blutige Axt und schritt auf Dr. Leete zu, der bewegungslos dastand, seine grauen Augen auf den rohen Feind gerichtet.

Noch einmal versuchte Forest das Leben des alten Herrn zu retten, indem er sich vor diesen stellte; aber ein Kerl mit struppigem Bart und kleinen, viehisch funkelnden Augen begrub ein langes Messer in Forests treuer Brust. Mit den Worten: „Wir sind quitt, Leete,“ stürzte er zu Boden.

Edith rang mit zwei Männern, welche versuchten, sie von ihrem Vater fortzuführen, als Fests Fleischeraxt auf das graue Haupt Dr. Leetes niederfiel.