»Ich beabsichtige, die Schwadron eine halbe Stunde lang zu exerzieren. Hauptsächlich, um selbst nach langer Entwöhnung wieder in Uebung zu kommen.«
Der Oberstleutnant lächelte.
»Bescheidenheit ziert den Ritter. Na, viel Vergnügen.« Er hob grüßend die Rechte an den Mützenschirm, das Töchterchen verabschiedete sich mit einem Kopfnicken. Gaston ritt zu seiner Schwadron zurück.
»Stillgesessen – Eskadron Terab!«
Die Schwadron ritt an, jeder einzelne Mann nahm sich zusammen, in der hellen Kommandostimme des neuen Führers lag etwas Anfeuerndes.
»Trompeter: Galopp!«
Gaston gab seinem irischen Fuchswallach die Sporen, daß er wie ein abgeschossener Pfeil über das Blachfeld flog. Hinter ihm kam die Schwadron wie ein Ungewitter. Nach fünfhundert Schritt ungefähr sprengte er nach links, schwenkte um und parierte auf der Stelle, blickte prüfend auf die in einer Linie dahinfegende Schlachtreihe. Die Kerls gaben sich offensichtlich Mühe, Fühlung und Richtung waren gut.
»Eskadron mit Zügen brecht ab,« rief er, scharf kamen die Kommandos der Zugführer danach, das Manöver verlief exakt. Bei keinem Garderegiment konnte es besser gehen.
»Famos,« rief das Kommandeurstöchterchen begeistert. »Papa, ich glaube, mit diesem Herrn von Foucar haben wir eine glänzende Akquisition gemacht!«
Der Oberstleutnant lachte.