»Natürlich! Und nur eins noch: Haben Sie aus den Gesprächen mit dieser Frau Blazitschek vielleicht erfahren, wer eigentlich den Plan gegen mich geschmiedet hat? Die alte Hexe allein, oder war auch Frau Rheinthaler daran beteiligt?«
»Da muß ich ehrlich gestehen, Herr Rittmeister, das weiß ich nicht. Die Alte hat nur gelegentlich mal erzählt, ihre Herrin hätte tagelang geweint, als von Ihnen plötzlich der Brief mit der Absage kam.«
»Es ist gut,« sagte Gaston heiser. »Und schließlich ist es auch egal. Gewußt hat sie jedenfalls darum. Woher sollte sonst wohl das Geld stammen?«
Die Wagenbremsen zogen kreischend an, der Zug hielt an der kleinen Station. Der Schaffner lief den Bahnsteig entlang: »Kalinzinnen, eine Minute.«
Gaston stand auf.
»Kommen Sie, Verehrtester!«
»Ich denke, Herr Rittmeister wollten mich doch laufen lassen?«
»Sehr richtig, hatte ich versprochen. Aber erst, wenn Sie keinen Unfug mehr anrichten können. Also vorwärts!«
Sie standen auf dem Perron, Gaston rief den rotbemützten Stationsbeamten an:
»Herr Vorsteher, kennen Sie mich?«