»Pardon, meine Herren, wenn ich störe ... Sagen Sie mal, lieber Schmidt, ist Herr Hauptmann von Sternheimb schon gegangen?«

Der Alte nahm die Hacken zusammen.

»Nein, Herr Hauptmann, ich hätte es sonst sehen müssen.«

»Also ich gehe langsam voran, da drüben an der Litfaßäule werde ich warten. Guten Abend.«

»Jehorsamst guten Abend, Herr Hauptmann! Werd's ausrichten ...«

Der Beamte der Straßenreinigung sah dem davonschreitenden Offizier wohlgefällig nach.

»'n nobler Herr! Haben Se jehört, Herr Feldwebel? 'Pardong, meine Herren,' hat er jesagt! Aber det so wat schon Hauptmann is ... ick hatt' jedacht, da kommt 'n janz junger Leutnant!«

»Ja,« sagte der alte Herr, und in seinem Ton klang liebevolle Bewunderung mit, »so wat von Karriere war ooch noch nich da! Een Köppken – det wird mal so sicher Kommandierender General, wie zwei mal zwei vier is! Zum Herbst is er hier fertig, dann kriegt er in der Front 'ne Schwadron, weil er doch früher Kavallerist war, und dann kommt er nach zwei Jahren zurück in' Jeneralstab!«

»I der Tausend! Wie heeßt er denn?«

»Jaston Baron Foucar von Kerdesac!«