Biet’ dem Feinde Trutz,

Sei dem Vaterlande Schutz,

Und treu bis zum Tod —

Im Kampf und in Not,

Sei stets deiner Mannschaft höchstes Gebot!

Alle, die hier liegen, haben nach ihm gehandelt! In den schlichten, vertrockneten Palmenkränzen flüstert der nächtliche Steppenwind, — weht feinen Sand über die niederen Hügel.

Ein plumper, fester Zaun aus dicken, unbehauenen Stämmen ist jetzt um das Gräberfeld gezogen. Flußpferde hatten auf ihrer nächtlichen Steppenstreife die Kreuze umgeworfen, die aufgeschütteten Hügel zerstampft. Rings herum ist der Steppenboden von ihren Spuren durchfurcht, tiefe Löcher sind in langen Reihen getreten.

Zwischen dunklen Ufern schickt dort drüben träge ein breiter Flußarm seine schwärzlichen Wasser dem Rufiji zu — es ist der Bumi.

Keine vier Stunden braucht ein Einbaum, gleichmäßig dahingleitend, bis zu der verschwiegenen Flußbiegung, die dem letzten der deutschen Auslandskreuzer zur Ruhestätte geworden ist. — —