Maschinengewehr in der Mündung des Rufiji im Begriff, einlaufende feindliche Barkassen zu beschießen
Im Palmengelände von Sanninga marschierende Europäerkompanie
Der »Adjutant« auf dem Strande von Simba-Uranga
3 Stunden nach dem Gefecht, bei Ebbe
Japan und China breiten dort bunte Handelserzeugnisse aus, von seinen gelben langzöpfigen oder kurzgeschorenen Söhnen feilgeboten. Behäbig und fett sitzt der dicke Banjane vor seiner Duka, die mit dem Gerümpel von fünf Weltteilen angefüllt ist. Schweigende Inder, würdevolle Araber, schreiende Neger, schwitzende Rikschahboys füllen die Straßen.
Dort schlendern dürre englische Handelsmatrosen die Kais entlang, die Hände in den Hosentaschen, spähen abschätzend über die stinkende Shagpfeife hinweg auf ein vollbusiges, nach Kokosöl duftendes Suaheliweib; eine Rotte grölender Franzosen zieht durch die Gassen, ein Dogcart, gesteuert von einer eleganten Engländerin, saust durch die auseinanderstiebende Menge.
Über alles strahlt ein blauer Himmel, die heiße Äquatorsonne, deren Strahlen sich in den weißen Mauern und Palästen fangen und wiederspiegeln und die ganze Stadt in ein blendendes Licht hüllen.
Frisch, und die fast unerträgliche Glut mildernd, weht der Monsun durch Straßen und Gassen, bläht Sonnensegel und grellfarbige Frauenkleider und läßt die rote Fahne des Sultans auf dem Dach seines Palastes flattern, dessen mächtige, weiße Fassade mit zahllosen Riesenfenstern auf den weiten Hafen sieht.