An dem Tage, wo man Menachem begrub, waren alle Läden geschlossen, Niemand blieb zu Hause, alle gaben ihm das Geleite, alle.

Schon lag er im Leichenhemd, im Talar mit den Schaufäden, die weisse Kappe auf dem Kopf, auf dem Brett.

Einer nach dem andern trat heran, berührte die grosse Zehe des Todten und bat ihn leise um Vergebung.

Dann stimmten die Männer das herzzerreissende »Joschef besseser«, das Geleitgebet an.

Die schluchzenden Frauen hielt man ferne, um die Ruhe des Todten nicht zu stören und langsam trug man die Leiche auf dem Brett hinaus, mit den Füssen voran.

Auf dem Friedhof angelangt, bildeten alle, die dem Todten gefolgt waren, einen Kreis um das Grab, das man ihm neben dem seines Sohnes gegraben hatte.

Die Wenigen, welche entfernt mit ihm verwandt waren, traten vor und sprachen: »Gott hat es gegeben, Gott hat es genommen, der Name Gottes sei gelobt!«

Dann zerrissen sie ihr Gewand an der linken Seite.