»Ja, Tate, niemand als der Prophet Elias.«
Beide begannen zu beten.
»Wenn er aber da ist bei uns und sieht unsere Noth«, begann wieder Esterka, »warum bringt er mir nicht auch warme Kleider und Schuhe, zu kleiden meinen blinden Vater?«
»Was brauche ich warme Kleider«, rief Tobia lächelnd, »hab' ich doch jetzt ein warmes Stübchen, aber Du, mein Kind, Du thust laufen eppes zu die Leute durch Frost und Schnee in Deinen zerrissenen Schuhen und Deinem dünnen Kleidchen.«
»Verlange nicht zu viel, Tate«, beschwichtigte ihn Esther, »hab' ich doch auch ein warmes Tuch.«
»Wenn der Prophet Elias will«, entgegnete der Blinde ärgerlich, »so kann er Dich kleiden wie eine Prinzessin, er kann Dich kleiden in einen Zobelpelz, wenn er nur will.«
»Aber Tate –«
»Und ja, wenn man schon bittet, soll man ordentlich bitten, und so bitte ich ihn um einen Zobelpelz für Dich.«
»Tate, er wird böse werden, und es wird verschwinden das Holz.«