»Gewiss«, sagte sie lächelnd, »aber unter einer Bedingung. Baruch gehört mir, ich gebe ihn nicht mehr her. Mein Vater hat geschworen, dass er sich nicht zufrieden gibt, ehe Sie nicht das Theuerste verloren haben. Dies ist geschehen. Sie haben Baruch verloren. Ich kann jetzt von meinem Vater verlangen, was ich will, ich habe es schriftlich. Ich bin also des Segens meines Vaters sicher und werde Baruch nur dann seine Menschengestalt zurückgeben, wenn auch Sie, Herr Honigmann, uns Ihren Segen geben.«

»Meinetwegen,« sagte dieser.

»Und die Hochzeit wird auf der Stelle gefeiert?«

»Auf der Stelle«, sagten beide Väter.

Jessika berührte Baruch mit der Hand und murmelte eine kabbalistische Formel. Baruch nahm hierauf den Kopf des Bären wie einen Hut ab und grüsste die Anwesenden spöttisch.

»Oh!« schrien Markus und Honigmann zugleich, »man hat uns zum Besten gehabt.«

»Vergessen Sie nicht, dass heute Purim ist«, rief Jessika, »heute ist jeder Scherz erlaubt.«

»Also dies alles war nur ein Scherz?« fragte Honigmann.

»Alles«, antwortete Baruch, »nur unsere Liebe nicht.« Und er zog die reizende Jessika an sein Herz.