Nachdem er einige Zeit tapfer zugegriffen hatte, sagte er wieder: »Adolfchen, wenn Du die Bohnen aufisst, bekommst Du ein kleines Glas Branntwein.«

Nun ging es wieder vorwärts. Endlich als der Teller vor ihm fast geleert war: »Adolf, wenn Du die Bohnen aufisst, bekommst Du einen Tropfen Branntwein.«

Eine letzte Anstrengung, und der Possenreisser hatte die Bohnen gezwungen.

»So,« sprach er, sich den Bauch streichelnd, »jetzt bekommst Du erst recht keinen Branntwein, Spatzenkopf, warum warst Du so dumm und hast die Bohnen gegessen.«

Einmal, am Freitag, hatte Fischele eine Kugel gemacht und zum Bäcker getragen. Die Kugel war klein und bescheiden, und als sie zurückkam, war sie gross und duftete gar köstlich.

»Unsere Kugel ist vertauscht worden,« sagte Tigersohn, als sie sich zu Tisch setzten.

»Was macht mir das?« erwiderte Fischele, »ich habe die Köchin des reichen Moritz Weintraub im Hausthor getroffen, es wird ihn nicht umbringen, wenn er einmal unsere kleine Kugel isst.«

»Du hast recht,« sagte der Possenreisser, aber mit einem Seufzer. Da klopfte es, und ein Schnorrer trat herein und bat um Speise und Trank. Vergnügt lud ihn Tigersohn ein, sich mit ihm an den Tisch zu setzen und ging in seiner Gastfreundschaft sogar so weit, dem Bettler zuerst die Kugel anzubieten. Als das Mahl zu Ende war und der Schnorrer sich entfernt hatte, sprach Fischele: »Und Du verlangst keine Maulschelle?«

»Wofür?«