»Wir müssen Bele verheirathen«, entschied Slobe, »ich nehme meine Schwester auf mich, und Sie müssen den Bräutigam zur Stelle schaffen.«

»Das wird nicht so leicht sein«, sagte Jadassohn seufzend.

Nachdem Slobe ihn verlassen, dachte er nach, aber er fand unter allen seinen Bekannten niemand, den er Bele zu präsentiren gewagt hätte.

Da kehrte eines Tages der Sohn seiner Hausfrau aus Genf zurück, wo er in einer Uhrenfabrik gearbeitet hatte. Die Wittwe Schnick, seine Mutter, war wohlhabend und gab ihm das Geld, um sich zu etabliren, und Simon Schnick war ein junger Mann von zweiunddreissig Jahren, der die Welt gesehen hatte und der einem Mädchen wohl gefallen konnte.

Das Opfer war also gefunden, und sofort begannen Slobe und ihr Bräutigam zu operiren.

Bei der nächsten Sabbathpromenade machte Jadassohn den Uhrmacher auf Bele aufmerksam. Schnick fand sie superb. Slobe wieder flüsterte der Schwester zu: »Wer mag denn der feine hübsche Mann sein, der mit Jadassohn geht?«

»Ein Fremder«, sagte Bele, »unsere Herren sind nicht so distinguirt.«

Den nächsten Tag, beim Mittagessen, begann Jadassohn den jungen Schnick zu necken. »Sie sind ja ein wahrer Fraueneroberer«, sagte er, »Sie haben Glück bei den Damen. Erinnern Sie sich des schönen Mädchens von gestern?«

»Bele Ohrenstein?«