Aber auch dafür fand er eines Tages ein Remedium, wie einst für seine krummen Beine.
Jenta durfte nur ganz kleine Hüte und Schuhe ohne Absätze tragen, während er auf einer Art Kothurn einherschritt und stets hohe Hüte trug. Zu Hause aber sass er immer, wie ein kleiner Junge, auf einem Polster und trennte sich niemals von seinem Fez, der ihn allein schon um ein paar Zoll grösser machte.
Der Gaulim des Rabbi Löb ruht aber nach wie vor auf dem Boden der geheimnisvollen Alt-Nai-Schule und um das Grab des grossen Kabbalisten, der einen Tycho de Brahe und einen Kaiser Rudolf zu seinen Freunden zählen durfte, rauschen die düsteren Weiden des alten Prager Judenkirchhofs und weben noch heute wunderbare Sagen, die immer wieder vom Grossvater auf den Enkel kommen, ein theures Vermächtniss aus längstvergangenen, finsteren, grausamen Zeiten.
Gelobt sei Gott, der uns den Tod gegeben!
– SPANIEN. –