Im Gebüsch liegend, sehe ich ein paar Sperlingen zu, die um ein Samenkorn kämpfen.
Da rauscht ein Frauengewand.
Wanda nähert sich, in einem dunklen Seidenkleide, züchtig bis zum Halse geschlossen, mit ihr der Grieche. Sie sind im lebhaften Gespräche, doch kann ich kein Wort davon verstehen. Jetzt stampft er mit dem Fuße, daß der Kies ringsum auseinanderstäubt, und haut mit der Reitpeitsche in die Luft. Wanda schrickt zusammen.
Fürchtet sie, daß er sie schlägt?
Sind sie so weit?
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Er hat sie verlassen, sie ruft ihn, er hört sie nicht, er will sie nicht hören.
Wanda nickt traurig mit dem Kopfe und setzt sich auf die nächste Steinbank; sie sitzt lange in Gedanken versunken. Ich sehe ihr mit einer Art boshafter Freude zu, endlich raffe ich mich gewaltsam auf und trete höhnisch vor sie hin. Sie fährt empor und zittert am ganzen Leibe.
„Ich komme, Ihnen nur Glück zu wünschen,“ sage ich, mich verneigend, „ich sehe, gnädige Frau, Sie haben Ihren Herrn gefunden.“