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Nun ist sie mehr als vier Stunden fort, ich bin mit meinen Briefen längst fertig und sitze in der Galerie und blicke auf die Straße hinaus, ob ich nicht ihren Wagen in der Ferne entdecke. Mir wird ein wenig bange um sie, und doch habe ich weiß Gott keinen Anlaß mehr zu Zweifeln oder Befürchtungen; aber es liegt da auf meiner Brust und ich werde es nicht los. Vielleicht sind es die Leiden vergangener Tage, die noch ihren Schatten in meine Seele werfen.
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Da ist sie, strahlend von Glück, von Zufriedenheit.
„Nun, ist alles nach Wunsch gegangen?“ fragte ich sie, zärtlich ihre Hand küssend.
„Ja, mein Herz,“ erwidert sie, „und wir reisen heute nacht, hilf mir meine Koffer packen.“
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Gegen Abend bittet sie mich, selbst auf die Post zu fahren und ihre Briefe zu besorgen. Ich nehme ihren Wagen und bin in einer Stunde zurück.
„Die Herrin hat nach Ihnen gefragt,“ spricht die Negerin lächelnd, als ich die breite Marmortreppe hinaufsteige.