„Du fieberst, Severin,“ sprach Wanda erregt, „und du liebst mich wirklich so unendlich?“ Sie schloß mich an ihre Brust und bedeckte mich mit Küssen.

„Willst du also?“ begann sie zögernd.

„Ich schwöre dir hier, bei Gott und meiner Ehre, ich bin dein Sklave, wo und wann du willst, sobald du es befiehlst,“ rief ich, meiner kaum mehr mächtig.

„Und wenn ich dich beim Worte nehme?“ rief Wanda.

„Tu es.“

„Es hat einen Reiz für mich,“ sprach sie hierauf, „der kaum seinesgleichen hat, einen Mann, der mich anbetet und den ich von ganzer Seele liebe, mir so ganz hingegeben, von meinem Willen, meiner Laune abhängig zu wissen, diesen Mann als Sklaven zu besitzen, während ich —“

Sie sah mich seltsam an.

„Wenn ich recht frivol werde, so bist du schuld —“ fuhr sie fort — „ich glaube beinahe, du fürchtest dich jetzt schon vor mir, aber ich habe deinen Schwur.“

„Und ich werde ihn halten.“