Ich schwieg; ich fühlte mich von ihren Worten förmlich zermalmt, ihr kalter Blick drang mir wie ein Dolch in das Herz.

„Du wirst sofort den Namen, die Wohnung, alle Verhältnisse des Fürsten erfragen, verstehst du?“ fuhr sie fort.

„Aber —“

„Keine Einwendung. Gehorche!“ rief Wanda mit einer Strenge, die ich bei ihr nie für möglich gehalten hätte. „Komme mir nicht unter die Augen, ehe du alle meine Fragen beantworten kannst.“

Erst Nachmittag konnte ich Wanda die gewünschten Auskünfte bringen. Sie ließ mich wie einen Bedienten vor sich stehen, während sie mir im Fauteuil zurückgelehnt lächelnd zuhörte. Dann nickte sie, sie schien zufrieden.

„Gib mir den Fußschemel!“ befahl sie kurz.

Ich gehorchte und blieb, nachdem ich ihn vor sie gestellt und sie ihre Füße darauf gesetzt hatte, vor ihr knien.

„Wie wird dies enden?“ fragte ich nach einer kurzen Pause traurig.

Sie brach in ein mutwilliges Gelächter aus. „Es hat ja noch gar nicht angefangen.“