Sie lachte dabei spöttisch und bog den schönen Hals zurück. John Crofton entgegnete ärgerlich:
„Mag sein! Was gehen andere Leute meine Interessen an?“
„Mein Gott, man spricht darüber! Du bist doch immerhin eine interessante Figur, nachdem ganz Berlin weiß, daß Frau Fabia dich nie erhören wird!“
Er kniff die Lippen zusammen und zwischen seine Brauen grub sich eine Falte.
„Das kommt darauf an!“ murmelte er.
Die Sängerin trat auf ihn zu, schlang ihre Arme, die nach feinem Puder dufteten, um seinen Hals und flüsterte:
„Und für mich, John, hast du gar nichts mehr übrig? Liebst du mich wirklich nicht mehr? Hast du mich ganz vergessen?“
John Crofton log nicht, als er sie auf seine Knie niederzog und mit verschleierter Stimme entgegnete:
„Nein, nein! Gewiß nicht! Ich liebe dich immer noch so wie früher! Aber die Leidenschaft für Frau Fabia hat mich, ich will es nicht leugnen, ganz verwirrt. Ich liebe dich anders als jene, und es wird die Stunde kommen, wo ich wieder ganz und gar zu dir zurückkehre!“
Miß Happy Head-Divina bedeckte sein Antlitz mit glühenden Küssen, dann drückte sie auf die elektrische Klingel und befahl, Sekt zu bringen . . .