Er hielt mich noch immer am Handgelenk und dabei preßte er es fest zusammen.

„Wenn Ihr vom langen John geschickt seid,“ sagte er, „dann bin ich so gut wie geliefert, das weiß ich. Aber wie steht’s denn mit Euch?“

Ich entschloß mich im Augenblick ihm die ganze Geschichte unserer Reise und die schlimme Lage zu erzählen, in welcher wir uns jetzt befanden und er hörte mit leidenschaftlicher Teilnahme zu, und als ich zu Ende war streichelte er mich.

„Ihr seid ein guter Junge, Jim,“ sagte er, „und Ihr seid alle in einer bösen Patsche, was? Nun vertraut nur dem Ben Gunn — Ben Gunn wirds schon machen. Aber hört einmal, glaubt Ihr, daß Euer Squire, wenn ich ihm helfen würde — da er doch, wie Ihr sagt, in der Patsche steckt —, glaubt Ihr, daß er sich freigebig zeigen würde?“

Ich sagte ihm, daß der Squire der freigebigste Mensch der Welt sei.

„Ja, aber die Sache ist so,“ erwiderte Ben Gunn, „ich will nicht vielleicht, daß er mich als Torhüter anstellt und mir eine Livree schenkt oder etwas dergleichen. Das ist nicht mein Fall, Jim. Ich meine: ist es wahrscheinlich, daß er sich entschließen würde, jemanden, der ihm so hilft, sagen wir tausend Pfund von dem Geld zu geben, das eigentlich schon so gut wie mein Eigen ist?“

„Das würde er sicherlich,“ sagte ich, „ohnehin hätte alles geteilt werden sollen.“

„Und eine freie Heimreise dazu?“ fügte er mit einem ungeheuer schlauen Blick hinzu.

„Aber,“ rief ich aus, „der Squire ist ein Gentleman und außerdem brauchen wir Euch ja, wenn wir die anderen los werden, als Hilfe auf dem Schiffe auf der Heimreise.“