»Der kann warten,« sagte der Chef, indem er die Faktura Joseph dicht neben den aufs Pult herabgebeugten, denkenden und korrespondierenden Kopf warf. Joseph sprach durch die Nase: natürlich! als sei er bereits jahrelang im Geschäft tätig gewesen, als kenne er mehr als zur Genüge schon die Verhältnisse, Gewohnheiten, Qualen, Freuden und Hoffnungen seines Herrn. Überdies fand er es heute für passend, gutmütige Töne und Gebärden an den Tag zu legen. Bei so schönem Wetter –

»Wie eilig es die Leute haben, wenn es gilt, Rechnungen zu präsentieren,« bemerkte Tobler. Er war gerade mit Zeichnen beschäftigt, und zwar mit der Skizzierung der »Tiefbohrmaschine«.

»Wenn die Reklame-Uhr nicht geht, dann geht wenigstens die Bohrmaschine,« murmelte er zu Joseph hinüber, und von dem Korrespondenztisch her klang zur Antwort wieder ein:

»Natürlich!«

»Im schlimmsten Fall habe ich ja noch den ›Schützenautomaten‹, der reißt alles heraus,« redete der Skizziertisch, worauf die Abteilung für kaufmännisches Wesen antwortete:

»Selbstverständlich!«

»Glaube ich eigentlich an das, was ich da sage?« dachte Joseph.

»Nicht zu vergessen der patentierte Krankenstuhl,« rief Tobler.

»Aha!« machte der Gehülfe.

Tobler frug Joseph, ob er nun auch wirklich schon einen einigermaßen klaren Begriff von diesen Sachen habe.