Als wir an unserm gewohnten Platze saßen, hub mein Oheim an: Ich habe Dir auch etwas mitzutheilen. Und er hustete, wie es ihm wol geschah, wenn er sich sehr anstrengte, um einen peinlichen Vorwurf auszusprechen.

Du weißt... Er hielt inne und hub anders an: diese gute Dame ist wirklich großmüthig, edel in ihrem Verfahren!... Es ist eine Ehre, die Gunst einer Person von so würdigem Herzen zu genießen... eine Ehre, mein Kind, die verdient sein will... Du bist nun auf einmal auf dem besten Wege... Nun aber Ordnung, gute Aufführung, Arbeit, und alles geht gut.... Aber, fuhr er mit festerm Tone fort, ehrenhaft für und für!... Schaden wollen, nimmerdar! Hüte Dich, ein junges Mädchen ist etwas Heiliges!... nur für den Bösewicht nicht.

Ich verstehe Sie nicht, bester Oheim! rief ich in großer Aufregung aus.

Das junge Mädchen... da oben...

Und was ist's mit der?...

Du liebst sie?...

Aus Herzensgrund!

Das ist's eben, Julius, das taugt nicht!