Und als jener weiterfragte:
„Ich habe es hier und da abgekriegt, überall wo gerade ein Platz war — und dabei bin ich nicht einmal besonders dick. Ich hätte nie gedacht, daß es in einem Körper soviel Platz dafür gibt.“
Schließlich erfuhr Clerambault, daß jener ungefähr zwanzig — oder genauer gesagt siebzehn — Verwundungen hatte. Er war buchstäblich von einem Schrapnell überschüttet (oder wie er sagte „gespickt“) worden.
„Siebzehn Verwundungen!“, schrie Clerambault.
Der Mann berichtigte:
„Um der Wahrheit völlig die Ehre zu geben: ich habe jetzt nur mehr etwa zehn.“
„Sind die anderen schon geheilt?“
„Man hat mir die Füße abgeschnitten.“
Clerambault war so erschüttert, daß er fast den Zweck seines Besuches vergaß. O, diese Fülle von Unglück! Mein Gott! Was ist da das unsere, dieser Tropfen im Meer! Er legte seine Hand auf die harte Hand des Mannes und drückte sie. Die ruhigen Augen des Verwundeten betrachteten Clerambault von oben bis unten, bemerkten das Trauerband am Hute und er sagte: „Sie haben auch Unglück gehabt?“
Clerambault raffte sich auf.