„Wollen Sie ihn sehen?“ antwortete die Mutter.

Clerambault begleitete sie. Sie schwieg, und er wagte nicht, zu fragen. Er sagte nur:

„Zum mindesten haben Sie ihn um sich.“

Sie verstand und reichte ihm die Hand.

„Wir stehen einander sehr nahe.“

Er wiederholte:

„Aber Sie haben ihn wenigstens noch.“

„Ich habe seine Seele“, sagte sie.

Sie waren zu dem Haus gelangt, einem jener alten Gebäude aus dem siebzehnten Jahrhundert, in einer der engen und noch historisch erhaltenen Straßen zwischen dem Luxembourg und Saint-Sulpice, in denen noch die zusammengehaltene Schönheit des alten Paris sichtbar geblieben ist. Die große Tür selbst war tagsüber geschlossen, Frau Froment ging Clerambault voraus, stieg am Ende des steingepflasterten Hofes ein paar Schwellen empor und schloß die Tür der ebenerdig gelegenen Wohnung auf.

„Mein kleiner Edme“, sagte sie, während sie die Zimmertür auftat, „eine Überraschung für dich!... Rate einmal ...“