Bei der Blockhütte angekommen, reckt er seine schlanke Gestalt hoch auf, und beginnt unter dem Dache Heu herabzuholen, so lange, bis er im Schatten der Hütte ein aufgehäuftes Lager errichtet hat. Er wirft sich in übermütiger Lust darauf hin; dann erhebt er sich zur Hälfte und blickt sitzend rings herum. Sein Körper ist wie ohne Schwere; er gehorcht jeder Bewegung in einem Linienspiel voll Anmut und Kraft.

Plötzlich schnellt er empor, springt wieder auf die Füße. Hat er mich erblickt?

Jedenfalls thut er, als hätte er mich nicht gesehen. Er dreht sich um, steckt die Hände in die Hosentaschen und schleudert mit dem Fuße den Heuhaufen, den er eben aufgeschichtet hat, wieder auseinander. Zugleich intoniert er ein wunderliches, rauhes Geschrei:

»Hoiho, Hoiho,
Hulli hulli hulli ho, hulli ho –«

Schreiend stellt er sich mitten auf die Lichtung in die Sonne.

Eine Zeit lang stieß er so in kurzen Absätzen dieses Gebrüll aus. Dann verschwand er in den Wald.

Wenige Minuten später hörte ich ihn hinter mir sagen:

»I beg your pardon, meine Gnädigste! Wenn ich eine Ahnung gehabt hätte, daß Sie hier meditieren, wäre ich früher nicht so lärmend gewesen. Sie belauschen hier das »Schweigen im Walde«, nicht wahr? Oder haben Sie für hier ein Rendezvous? Ein köstlicher Platz für solche Zwecke! Schade, daß Sie mir mit dieser Entdeckung zuvorgekommen sind! Jetzt haben Sie das Recht der Priorität.«

»Die Priorität zum Zwecke von Rendezvous kann ich Ihnen ohne Nachteil für mich abtreten.«

Er lächelte und setzte sich neben mich: