»Durch Ihren mächtigen Einfluß könnte mir vielleicht eine große Gnade zu teil werden. Ich habe eine Bitte an den Meister – wollen Sie mein Fürsprecher sein?«

Der Graf verneigte sich zuvorkommend, während der Meister in linkischem Schweigen verharrte.

»Wäre es allzu unbescheiden, wenn ich den Meister um eine Zeile von seiner Hand für meine Autographen-Sammlung bäte?«

»Meister –?« sagte der Graf fragend.

»Bitte sehr«, versetzte der Meister nicht ungnädig. »Nur weiß ich nicht – ich habe weder Papier noch Bleistift – ich gebe gewöhnlich nichts Schriftliches von mir –«

Dr. Kranich überreichte ihm sein Notizbuch. »Diese Eigentümlichkeit teilen Sie mit allen großen Lehrern der Menschheit«, sagte er dabei mit tiefem Ernst.

Als der Meister Eugenien das beschriebene Blatt gab, setzte er hinzu: »Meine Hand ist nicht geübt, Sie werden es schwer lesen können –« und er rezitierte von dem Blättchen herab:

»Himmel oben, Himmel unten,
Sterne oben, Sterne unten;
Alles, was oben, ist auch unten,
Solches nimm und sei glücklich.«

*

Am Waldrand jenseits der Lichtung finden wir Elmenreich wieder.