»Ja, worüber soll ich dann einen Strich machen?«

»Ich glaubte, Sie hätten diesen Strich schon gemacht, Pipin. Aber wenn nicht – warum gehen Sie dann mit mir statt mit Eugenie?«

»Sie sehen ja, daß neben Fräulein Eugenie kein Platz frei ist. Ich kann doch nicht Elmenreich oder Dr. Kranich mit Gewalt von ihrer Seite wegreißen?«

»Wenn Sie sich immer freiwillig in den Hintergrund stellen –!«

»Ich stelle mich nicht, ich werde gestellt.«

»Sie müssen sich aber nicht stellen lassen! Sie müssen Ihren Platz behaupten, um Ihren Platz kämpfen –«

»Das wäre zudringlich von mir.«

»Sie warten also darauf, daß Eugenie Sie auffordert?«

»Ja! Ich warte darauf, wie man auf ein unverdientes Glück eben warten muß.«

»Nun, Pipin, auf diese Weise werden Sie nichts bei den Frauen erreichen, am allerwenigsten bei einem Mädchen, das durch Huldigungen so sehr verwöhnt ist, wie Eugenie. Ich glaubte, oder vielmehr ich hoffte, daß Sie sich Ihre Bewerbung um sie aus dem Sinn geschlagen hätten – und aufrichtig gestanden, es wäre das Gescheidteste, Sie thäten es wirklich.«