Dabei begleitete er jeden Streich mit auferbaulichen Sprüchlein, wie: „Hier hast du deinen Paß!... Ich werde dir schon das Gesindel anstreichen!... Weißt du jetzt, was Anstand ist, du erzinfamer Lümmel du!“
Unter ähnlichen zarten Aufmerksamkeiten, welche die Arbeit des Erzengels begleiteten, floß sie munter fort.
Schon bei den ersten Streichen begann der sonderbare Heilige zu brüllen, als ob er am Spieße stecken würde.
„Aha! Da spürt er was!“ sagte der Gabriel triumphierend.
„Versohl’ ihn nur ordentlich!“ munterte der Raphael den Michael auf.
„Ich protestiere gegen die tätliche Beleidigung und Verletzung meines edelsten Teiles!“ brüllte da der verprügelte Heilige in ohnmächtiger Wut.
„Mir scheint, wir haben ihn am richtigen Fleck erwischt!“ sagte der Michael.
„Der hat offenbar seinen Verstand im Sitzfleisch!“ meinte der Gabriel.
„Und alle sonstigen geistigen Eigenschaften auch!“ ergänzte der Raphael.
„Hören Sie auf! Ich bitte Sie um aller Heiligen willen, hören Sie auf!“ winselte jetzt das Rüsseltier in den kläglichsten Tönen.