Langsam und mit gesenkten Blicken kam Sophie näher. Schritt für Schritt. Sie wußte, daß es jetzt kein Entrinnen gab.
Johannes Patscheider erhob sich und ging ihr entgegen. Und dann umfing er sie mit gieriger Hast und sog sich an ihren Lippen fest.
Mit beiden Fäusten stieß ihn Sophie von sich fort.
„Ich will nicht!“ schrie sie, sich leidenschaftlich gegen ihn zur Wehr setzend. „Ich will nicht!“
„Nicht?“
„Nein!“ Sie stampfte mit dem Fuß in ohnmächtiger Wut.
Der Patscheider hielt sie mit beiden Armen fest umklammert.
„Eine Nacht ... Sophie ...“ flüsterte er heiser. „Eine einzige Nacht ...“
„Schuft!“ fauchte sie ihn wie eine Wildkatz an. „Ich bring’ dich um, wenn du dein Wort nit hältst!“
„Ich halt’ mein Wort. Aber zuerst der Preis!“