„Ja ... aber er ist ja jetzt gar nicht da?“ fragte Felix verständnislos.

„Nein! Aber wenn er’s erfährt?“

„Ach Kind ... du bist krank. Beim hellichten Tag! Was ist denn dabei?“

„Nix. Aber du sollst jetzt doch lieber gehen!“ drängte Sophie.

„Also geh’ ich halt gehorsamst!“ sagte Felix. „Aber ... dann mußt du morgen zu mir kommen. Willst du?“

„Ja ... Felix ...“ Sie hielt ihm ihren Mund entgegen und küßte ihn innig.

„Aber Kind ... du weinst ja?“ rief Felix erstaunt. „Was ist denn?“

Nun weinte Sophie wirklich. Ein kurzes, leidenschaftliches Schluchzen.

„Kind ... Sophie ... Schatz!“ tröstete sie Felix zärtlich. „Was ist dir denn widerfahren? Schau, sag’ mir’s doch! Quält er dich recht ... dein Mann?“

Sophie schüttelte den Kopf. „Nein!“ stieß sie hervor.