Alle Farbe wich bei der Nennung dieses Namens aus ihrem Gesicht.
„Der Patscheider zeichnet als Gründer Fünfzigtausend!“ sprach sie ruhig.
„Ja ... Sophie ... Sophele!“ In einer wahren Ekstase des Glückes drückte sie Felix an sich. „Du bist ja eine Zauberin! Wie hast du nur das zustande gebracht?“
Sanft löste sich Sophie aus den Armen des Geliebten und sah ihn mit ernsten Augen an. Dann nahm sie seinen Kopf in ihre Hände und küßte ihn lange und küßte ihn innig.
„Sophie ...“
„Wenn ich dich nit so gern hätt’ ...“ hauchte Sophie.
Aber nie erfuhr Felix Altwirth von dem Opfer, das Sophie Rapp um seinetwillen gebracht hatte.
Neunzehntes Kapitel.
In dem Festsaal beim „Weißen Hahn“ tagte heute die Versammlung zur Gründung einer Tiroler Nationalgalerie in Innsbruck.