„Warum hast du mir dein Wort gegeben? Ich hab’s nicht verlangt!“

„Ich war wie im Rausch damals! Du hast mich fortgerissen ... da hab’ ich mir nicht alles so überlegt —“.

„Gut, gut! Aber laß mich jetzt in Ruh’!“

„Und du verzeihst mir, gelt?“

Zweifelnd blickte Hellwig den Kameraden an.

„Otto, — du kannst mir ja nicht einmal in die Augen schaun!“

Da hob der andere das gesenkte Antlitz. Zwei helle Tropfen rollten ihm über die Wangen, zeichneten silbrige Streifen darauf.

„Das Mißtrauen verdien’ ich nicht, Fritz!“

Die schmerzliche Spannung in den Zügen des jungen Kato ließ nach. Seine Miene hellte sich etwas auf.

„Machen wir einen Strich darunter, Otto, wir sind beide Schwächlinge!“