»Dann lassen Sie sich eins sagen: Man beleidigt die Frauen, wenn man über ihre Schönheit diskutiert. Man liebt sie, oder man liebt sie nicht. Damit ist man am Ende.«
»Und wenn man sie liebt?«
»Ist es immer noch zweierlei, wer sie liebt. Vergessen Sie das nicht. Guten Abend, Herr Terbroich.«
Durch die Portiere lauschte die Frau des Hauses herein. »Geben Sie auch Lektionen in Ihrer — Menschenkenntnis, Herr Doktor?«
»Ich bin nicht so dreist, mehr als ein ewiger Schüler sein zu wollen, schöne Hausfrau.«
»Ah — schön — —? Daraus müßte man konsequenterweise nach Ihrer Methode folgern —«
»Sie haben gelauscht, gnädige Frau?«
»Ich besitze noch mehr Untugenden, Herr Doktor. Verachten Sie mich.«
»Ich bewundere Ihre Offenheit so sehr, daß —«
»Daß —?«