»Du gehörst Joseph Otten und keinem sonst,« und sie nickte der großen, ebenmäßigen Figur, deren Bild der Spiegel zurückwarf, zu. »Das ist eine bessere Freiheit. Keinem sonst ...«

Eine halbe Stunde später kam Otten heim. Carmen hing an seinem Arm. Der Spaziergang hatte ihn erfrischt, er war munter und wortreich.

»Du hast Besuch gehabt, Maria? Carmen erzählte mir von einer Dame, der lauter Pelzschwänzchen von der Schulter gebaumelt hätten. Das Mädel will partout auch so einen Pelz.«

»Bist du ihr nicht begegnet?«

»Wie, ging sie denn, mich suchen?«

»Sie ging von hier aus das Rheinufer entlang. Ob das dem Rhein gegolten hat?«

»Schelm, du willst mich wohl eitel machen? Wer war’s denn?«

»Kennst du eine gewisse Mignon?«

»Nur die eine, von der man nie recht weiß, ob sie ein Jung’ oder ein Mädel ist.«

»Und den Harfner kennst du auch?«