»Auch den Harfner.«
»In welchem Verhältnis steht denn der zur Mignon?«
»Das wird ihm wohl selbst schleierhaft sein. Ist er der Vater, der Geschäftsführer oder — der Liebhaber?«
»Wäre das nicht eine passende Rolle für dich?«
»Höre mal,« sagte Otten und griff ihr unters Kinn, »wenn sich bei mir auch schon ein paar graue Haare zeigen, so bitte ich doch sehr, mich nicht als rätselhaften Mummelgreis zu verschleißen. Oder soll ich dir Respekt beibringen?«
»Bleibt also noch die Mignon,« lachte sie unter seinem Griff.
»Ein Wesen, von dessen Weiblichkeit ich nicht einmal fest überzeugt bin? O Maria, habe ich denn mit dir umsonst gelebt?«
Sie legte ihm die Hand auf den Mund. »Die Frau deines Freundes Lüttgen war hier.«
Verblüfft staunte er sie an. »Frau Amely — —? Hier?«
»Wegen ihres Kostümfestes.«