»Ich hab’ ihr doch unzweideutig abgeschrieben,« murmelte er und gab ihr Kinn frei.

»Sie behauptete, du zerstörtest ihre Pläne. Sie müsse dich als Partner haben.«

»Bin doch neugierig, wozu?«

»Als Harfner, Joseph, und sie würde dir zuliebe eine ganz entzückende Mignon sein.«

Otten ging zum Fenster und trommelte an die Scheiben. »Eine sehr schöne Idee,« meinte er endlich. »Schade, daß ich diese Rolle gerade nicht auf dem Repertoire habe.«

»Du willst nicht, Joseph?«

»Mich ausspotten lassen? Denn das ist doch Spott!« Er kam zurück, legte den Arm um Frau Maria und promenierte mit ihr durchs Zimmer. »Sprechen wir von was anderem. Die Sache ist erledigt.« —

Carmen hatte inzwischen den Tisch gedeckt. Frau Maria servierte selbst. Eine heitere Stimmung füllte den Raum. Und mitten in einem Gespräch fragte Otten: »Wie hat sie dir denn eigentlich gefallen?«

Frau Maria sah ihn lächelnd an. »Die Frau deines Freundes? Wie nanntest du sie doch: Frau Amely? Ja, Joseph, ich glaube, ganz so wie dir. Sehr bestechend, aber — man weiß nicht recht.«

»Ja, ja, ja. Man weiß nicht recht. Jung’ oder Mädel.«