»Du sagtest: Donnerwetter. Das ist garnix.«

»Ich möchte dir einen Kuß geben, Carmen ...«

»Wenn du mir versprichst, nie eine andere —«

»Carmen, das schwör’ ich dir!«

»Nachher — —!«

Frau Maria rief sie ins Speisezimmer. »Erst nehmt ihr jetzt alle einen Imbiß. Und zwar tüchtig, denn später kann ich euch nicht mehr kontrollieren. Dazu trinkt ihr ein Gläschen kölnisch Bier. Das kühlt. Klaus hat einen Krug frisch über die Straße geholt. Ihr kommt mir immer noch viel zu früh in den Gürzenich.«

Moritz Lachner blieb hinter seinem Stuhle stehen. »Verzeihung,« stotterte er. Und dann nahm er sein Bierglas und sagte ruhig und ohne zu stocken: »Ich möchte das Wohl der Frau ausbringen, die immer nur an uns denkt, immer nur unser Bestes will, der Frau dieses Hauses, unser aller Ideal. Frau Doktor Otten — sie lebe hoch, hoch, hoch!«

Joseph Otten erhob sich, stieß mit ihm an, faßte ihn bei der Weste, sah ihm strahlend in die Augen und ließ ihn wieder los.

»Mutter,« rief Carmen, »der Moritz liebt dich!«

»Er liebt alles, was Otten heißt,« rief der junge Terbroich, »das war schon immer so. Huh, was für ein Herz!«