Sie legte ihre Hand wie eine Klammer um die seine. »Achtung. Der Herzog naht. Wir sprechen weiter.«
Ein schwerfälliger Domino schob sich durch die Menge. Jetzt hatte er den Tisch erreicht. Und in animierter Stimmung schlug er Otten schallend auf die Schulter. »Jupp, Jupp! Wat siehste schlääch us!«
»Kennt mich denn hier alle Welt? Trotz der Maske?«
»Erstens: deine Figur. Zweitens: daß meine Frau dich gekapert hat und dich versteckt hält. Ach — Donnerwetter — ich sollte wohl nichts verraten? Pardon. Nun ist es heraus. Schadet auch nix. Gut amüsiert zusammen?«
»Frau Amely Lüttgen — —« sagte Otten gedehnt, beugte sich nieder und küßte ihre Hand.
»Ich bin dabei, deinem Freunde etwas mehr Höflichkeit gegen uns Frauen zu predigen.«
»Läßt er sich nicht um den Finger wickeln? Das ist höchst unrecht. Vielleicht erreichst du es auf andere Weise.«
Sie lüftete für einen Augenblick die Seidenlarve. In dem blassen Gesicht glühten die Augen. »Diese zornigen Augen weich werden sehen — —« dachte Otten und konnte von dem nervösen Gesichtchen nicht los ....
»Jetzt ist der Reiz des Intrigierens vorbei,« meinte sie und fächelte sich Kühlung, »und zu neuen Abenteuern ist es zu spät. In einer Viertelstunde beginnt die Demaskierung, und bei dem Tumult möchte ich über alle Berge sein. Fahren wir nach Hause.«
»Wir —?« wiederholte Otten.