»Wenn Sie sich zu unserer Gemeinschaft rechnen.« Der Satz hatte einen Unterton. Und sie wußte, daß er ihn verstand.
»Otten fährt mit,« entschied der Fabrikant. »Joseph, mein Freund, tu’s mir zuliebe. Ein Fläschlein Rauentaler daheim und ein gutes Männergespräch.«
»Und ich?« fragte Frau Amely und ließ die Seidenlarve über die Augen fallen.
»Ein Männergespräch,« sagte Otten, »kann nur ein gutes sein, wenn eine Frau es leitet.«
Als sie im Wagen saßen, griff Otten sich an die Stirn.
»Was haben Sie, Herr Doktor? Ein Rendezvous vergessen? Das dralle Schulmädchen? Die Entwicklung vom Frühling zur ›Sommersonnenglut‹? Gott, wir sind nicht neidisch, wir fahren Sie zurück.«
»Ich habe ja meine Tochter auf dem Ball.«
»Verehrtester, Sie möchten wohl plötzlich den alten Mann spielen? Den sogenannten Vater? Fürchten Sie nichts. Wir trinken Rauentaler und führen ein gutes Männergespräch. Alles wohl temperiert.«
»Herzogin, Euer Spott könnte aus Jünglingen Männer, geschweige denn aus Männern —«
»Nun?«