Die Pause dehnte sich. Frau Amely blickte zur Decke. Und unvermittelt sagte sie: »Haben Sie sich in Gedanken oft mit mir beschäftigt? Ich will von Ihnen kein Kompliment.«
»Sehr oft, gnädige Frau.«
»Mit der gnädigen Frau oder mit mir?«
»Darüber verweigere ich die Auskunft.«
»Weshalb?«
»Ich pflege nicht von Dingen zu sprechen, die nicht Taten wurden. Und dann — noch viel weniger.«
Ihre Augen waren noch immer groß zur Decke gerichtet. »Nur eins. Die Frage wäre absurd, wenn andere als wir sie aus einer Hand in die andere gäben. Wir tun das in unserer Welt. Haben Sie mich — in Gedanken — einmal geküßt?«
»Die Frau, die ich küsse, gehört mir.«
»Ah — —,« machte sie und beugte sich vornüber. »Da spricht ein Mensch meine Sprache.«
»Pardon, die meine.«